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Projekt Gesundheitsentwicklung

Seit nunmehr 30 Jahren leben wir mit unseren Kindern in der Gemeinde Pernegg im Waldviertel und seit 25 Jahren betreiben und leben wir gemeinsam das Projekt Gesundheitsentwicklung.

“Projekt Gesundheitsentwicklung” beginnt für uns nicht beim Betreten unserer Praxisräume, sondern ist auch unser individuelles Projekt, an dem wir täglich “dran” und auch gefordert sind!

“Gesundheitsentwicklung” entspricht dem menschlichen Bedürfnis, immer wieder Lebensumstände zu gestalten und herzustellen, die eine Entwicklung und ein Wachstum zum Gesundsein und zur Zufriedenheit ermöglichen.

Wir versuchen das zu leben, für uns selbst, in unserer Partnerschaft, mit unseren drei schon erwachsenen Kindern und Enkelkindern und mit den Menschen, die sich uns und unserem Ordinationsteam anvertrauen, um professionelle psychotherapeutische, ärztliche oder andere therapeutische Begleitung zu bekommen. Wir versuchen das auch global zu leben in Vernetzung mit FreundInnen und ProjektpartnerInnen in Ostafrika, konkret in Tanzania und Uganda.

Im Sinne der integrierenden Medizin leben und arbeiten wir mit einem Menschenbild, das Wachstum und Heilung ermöglichen will. Heilung gelingt in gelebten Beziehungen, in Momenten authentischer Begegnung und es bedarf auch immer wieder einer achtsamen Gestaltung von Begegnungs- und Heilungsräumen.

Heilen bedeutet, Bedingungen zu schaffen, die den Körper nicht mehr dem Kranksein aussetzt. Diese Form von umfassender Heilung gelingt dort, wo

Menschen in ihren Stärken und Schwächen einander begegnen und die Kraft ihrer kollektiven Weisheit nutzen, um miteinander genau jene Lebensbedingungen zu gestalten, die lebens- und menschenwürdiges Sein auf diesem Planeten ermöglichen und zulassen.

In einer Zeit der zunehmenden Spezialisierung der Medizin, mit der Gefahr, das Gesamtbild des Menschen zu verlieren, wollen wir mit unserem Team Menschen Impulse geben, sie motivieren und ein Stück auf ihrem Heilungsweg begleiten.

Wir haben keine Rezepte, wir bieten Beziehung an und sind offen für die Wachstums- und Entwicklungsräume, die sich dabei auftun.

Wir sind dankbar und stolz über viele Jahre unserer beruflichen Tätigkeit ein Netz entwickelt zu haben von PsychotherapeutInnen, TherapeutInnen und ärztlichen KollegInnen, die wie wir Menschen begleiten, und mit denen wir für unsere PatientInnen gerne zusammenarbeiten.

Der etwas kitschige, ca. 800 Jahre “junge” steinerne Engel im Eingang zum Kloster Pernegg begrüßt alle, die kommen, mit folgendem Spruch:

Pax intrantibus et salus exeuntibus. – Friede den Eintretenden und Gesundsein denen die hinausgehen.

….. ein Weg, den wir selbst täglich gehen und üben.

Sigrid und Georg Wögerbauer, 1. September 2013