Medizin

Im Mittelpunkt – die Patientin/der Patient

Seit Beginn meiner ärztlichen Tätigkeit geht es mir um das Verstehen der PatientInnen in ihrer bio-psycho-sozialen Dimension. Dabei geht es um die Fragen: Wie lebt der Patient, wie ernährt er sich, wie liebt er, wie feiert, trauert er/sie – bis hin – wie ist ihre/ seine Einstellung zur Arbeit, wie lebt er/sie oder vermeidet er/sie Konflikte ? Welche sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für einen Heilungsweg?

Die Folge dieses ärztlich-therapeutischen Ansatzes ist, dass ich im Laufe der Zeit für meine PatientInnen ein Team mit Kolleginnen und Kollegen entwickeln konnte, das eine Art Netzwerk darstellt, in dessen Mittelpunkt der Patient steht. Als Hausarzt ist meine wichtigste Aufgabe zuhören – verstehen – diagnostizieren und dann in einer Art Managerfunktion gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin den Weg zur Gesundung zu besprechen und zu koordinieren.

Dazu bedarf es unterschiedlicher Spezialisten, die bereit sind, zum Wohle der Patienten mit dem Hausarzt zusammenzuarbeiten. Mir ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Spezialisten im Gesundheitssystem ein großes Anliegen. Was dabei verbindet, ist ein Menschenbild der wertschätzenden Akzeptanz und das Vertrauen in die Selbstregulationskraft und das Heilungspotential der Menschen, die sich uns anvertrauen.